Emma Okt. 2017
… denn der Sommer neigt sich schon wieder dem Ende und ich hoffe, auch ihr hattet mit euren Menschen eine schöne Zeit. Ob auf Terrassien, an der schönen Ostsee oder gar über unsere Landesgrenzen hinaus – Hauptsache ihr habt die gemeinsamen Tage genossen und viel erlebt?!
 
Auch ich möchte mich nach der Sommerpause mal wieder zu Wort melden und euch einige selbst getestete Ausflugsziele ans Herz legen. Mein Rudel hat in diesem Jahr zwar keinen größeren Urlaub gemacht, dafür waren wir viel unterwegs und haben die Leipziger Region sowie das Erzgebirge unsicher gemacht. Schon bei der Planung vorab war es Frauchen & Herrchen wichtig, dass ich als Vierbeiner überall willkommen bin – denn ohne mich wäre es ja auch nur halb so schön.

Demnach ist unsere Wahl unter anderem auf den Hallenser Bergzoo und das Klein-Erzgebirge in Oederan gefallen. Seit meine kleine Nacktschwester da ist, muss natürlich auch etwas zu ihrer Unterhaltung gefunden werden . Der Zoologische Garten Halle befindet sich hoch oben über dem Tal, durch das sich die Saale schlängelt. Seine über 111-jährige Geschichte sowie seine einzigartige und vor allem sehr liebevolle Gestaltung machen ihn zu einen der Hauptsehenswürdigkeiten und führenden Freizeitattraktionen in Sachsen-Anhalt. Mit etwa 1.700 Tieren in über 250 Arten aus 5 Kontinenten bietet der Zoo ein Erlebnis für Mensch & Hund jeden Alters. Mit einem Eintrittspreis von 2,50 € für uns Vierbeiner waren auch meine Menschen einverstanden. Sicher gibt es auch einige Bereiche, wo wir Fellnasen nicht rein dürfen, jedoch lässt sich die Zeit, wo ich mit Frauchen oder Herrchen draußen warte sehr gut mit weiterer Spurensuche überbrücken. Die Gerüche in diesen Anlagen sind einfach zu aufregend und genau das Richtige für mich als Spürnase! Auch wenn mir nicht alle Tiere ganz koscher waren und ich so einigen auch mal eine Ansage gemacht habe, war es ein sehr aufregender Tag im Bergzoo, den ich mit einem langen Nickerchen beendet habe.

An einem Tag die Kulturlandschaft Erzgebirge auf einen Blick – das ist nur im Miniaturpark in Oederan möglich. Und so machten wir uns nach einem ausgiebigen Frühstück auf den Weg, um die über 210 handgefertigten Modelle mit ca. 1.300 geschnitzten Figuren, Häusern, Brücken, Bahnen und Pflanzen-Arrangements zu bestaunen. Anfangs fand ich das ja nicht so spannend, aber zum Einen kommen Vierbeiner kostenlos in den Park und zum Anderen gab es da ja doch so Einiges zu entdecken! Da bewegen sich Figuren und löschen beispielsweise ein Feuer an der Scheune, oder es wird Holz gehackt und Karussell gefahren. Meine Nacktschwester fand das total super, denn sie konnte kleine Eisenbahnen selbst zum Fahren bringen und ihnen auf Herrchens Schultern durch die Anlage folgen – ich natürlich immer mit dabei – das war lustig. Zur Mittagspause im Restaurant gab es auch für mich eine kleine Stärkung. Mein Rudel hat hier einen schönen Nachmittag verbracht und neue Anregungen für den nächsten Urlaub mitgenommen.
 
Emma_Oederan
Ich hoffe, dass ich euch und euren Zweibeinern ein paar Anregungen für eure nächsten Ausflüge bzw. Urlaube geben konnte.
Vielleicht möchtet ihr eure Erlebnisse auch mit mir teilen? Dann schreibt doch einen Kommentar – ich freu mich drauf. (Nutzt den Kommentarbereich, um mir zu schreiben.)
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 Kolumne Juli 2017
.... und die haarige Zeit hinter mich gebracht.
 
Mein Frauchen macht jetzt drei Kreuze, denn die letzten Wochen ist sie mit Staubsaugen gar nicht mehr hinterher gekommen. Der Fellwechsel hat endlich ein Ende und auch ich bin gleich viel entspannter und fühle mich 1 kg leichter ;)
So ein Fellwechsel ist für Mensch und Hund gleichermaßen nicht sehr angenehm. Meist zweimal im Jahr, mit Wechsel der Jahreszeiten braucht unser Fell besondere Aufmerksamkeit. Für uns Hündinnen kann es sogar noch öfter zu verstärktem Haarausfall, vor der Läufigkeit, kommen. Da ist es besonders schön, wenn sich Frauchen und Herrchen Gedanken um unsere Fellpflege machen.
 
Bei uns zu Hause gibt es drei verschiedene Bürsten, die die losen Haare schnell und einfach entfernen sollen. Zum einen haben wir so einen Gummihandschuh mit Noppen, der zwar sehr angenehm und sanft auf der Haut ist, jedoch weniger effektiv bei der Haarentfernung. Die patentierte Groomy Hundebürste, die zu 100 % aus Silikon besteht und je nach Felllänge für Kurz- und Langhaar individuell geformte Zacken auf zwei Funktions-Seiten hat, kann ich da schon eher empfehlen. Die Noppen-Seite lockert das Fell und massiert gleichzeitig die Haut. Die feine Rückseite mit Riffel-Struktur dient der intensiven Haarentfernung und zum Auskämmen abgestoßener Haare. Absoluter Spitzenreiter unter den Haarpflegewerkzeugen für mich ist und bleibt allerdings der FURminator. Mit sanftem Druck dringt die Edelstahlkante tief in das mein kurzes Deckfell ein und entfernt schonend Unterwolle und lose Haare. Der FURminator soll das Haaren bis zu 90% verringern. Ich finde es sehr angenehm und genieße diese zusätzlichen Streicheleinheiten jedes Mal aufs Neue. Mein Frauchen ist auch begeistert davon, denn meine Nacktschwester kann wieder öfter auf dem Boden rumrobben, ohne meine ganzen Haare  an den Knien zu haben und der Staubsauger kann ruhig wieder mal eine Pause machen.
 
Fellpflege

Neben der direkten Fellpflege unterstützen meine Menschen diese haarige Zeit über die richtige Ernährung. Sie schwören auf Distelöl. Ein Teelöffel täglich ist ausreichend, hilft Haut und Fell. Leinöl verwenden sie auch gelegentlich, entscheidend sind B-Vitamine, Zink, Biotin und hochungesättigte Fettsäuren, die den Hautstoffwechsel anregen und zudem für glänzendes Fell sorgen – auch außerhalb der Haarung.

Musstet ihr euch auch mit dem lästigen Haarausfall rumplagen oder seid ihr sogar noch mitten drin?
Vielleicht habt ihr ja noch einen guten Tipp, der diese Zeit erträglicher werden lässt? (Nutzt den Kommentarbereich, um mir zu schreiben.)
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 Emma 5. Geburtstag
… man ist so jung, wie man sich fühlt!
 
Der März war nun so schnell vorbei und voller Ereignisse, dass ich gar nicht dazu gekommen bin, euch ein paar Zeilen zu schreiben. Neben meiner ersten Beaglewanderung in diesem Jahr, die sich trotz des schlechten Wetters zu einem fröhlichen Ausflug entwickelte, durfte ich meinen 5. Geburtstag feiern. 

Ja, ihr habt richtig gehört, fünf Jahre lebe ich nun schon bei Frauchen & Herrchen und auch sie können es gar nicht fassen, wie schnell die Zeit vergangen ist. Sie erinnern sich immer noch gern an den Tag zurück, als sie mich zu sich nach Hause geholt haben – wie klein und pummelig ich da doch war…. Nun aber bin ich eine erwachsene Hundedame und große Fellschwester, die auch gern Vorbild für den zweibeinigen Nachwuchs sein kann. So habe ich mich in den ganzen Jahren, mit hartem Training, viel Ausdauer meiner Menschen und jede Menge Leckerlies zu einem wohlerzogenen Hund mit bestehendem Dickkopf entwickelt. Dieser Dickkopf ist mal mehr, mal weniger ausgeprägt, jedoch schon immer vorhanden. Mit einem Beagle in der Familie wird es eben niemals langweilig.
Aber ich bin auch ein sehr anspruchsvoller Hund, der sich gern neuen Aufgaben widmen möchte. Wird es mir nämlich langweilig, komme ich auch auf dumme Gedanken ;-).

Frauchen & Herrchen haben es bisher ganz gut raus und lassen sich auch immer wieder etwas Neues für mich einfallen. Zu meinem Geburtstag beispielsweise habe ich einen "Schnüffelteppich" bekommen. Sicher habt ihr auch schon mal davon gehört oder habt sogar selbst einen zu Hause? Wenn nicht, dann gibt es nun eine kleine Bastelanleitung für den ultimativen Schnüffelspass zu Hause.

Eure Menschen brauchen:
-    1 Antirutschmatte (aus Schaumstoffgummi, wie man sie in der Dusche oder Badewanne benutzt)
-    Stoffreste (gern etwas dickerer Stoff oder Flies)
-    Schere
-    Teppichmesser
-    Edding
-    Lineal
 
So wird es gemacht:
Als erstes werden die Stellen auf der Matte mit dem Edding markiert, die später eingeschnitten werden, um den Stoff durchzustecken. Das kann in einem regelmäßigen Muster oder beliebig angeordnet sein. Wir haben eine beliebige Formation gewählt, mit einer Breite von ca. 2 cm (siehe Bild). Dabei können diese mal enger oder weiter aufgemalt werden, um die Dichte des Teppichs und somit den Schwierigkeitsgrad beim Schnüffeln zu erhöhen.
Anschließend werden die Markierungen mit dem Teppichmesser aufgeschnitten. Die Stoffreste sollte man in ca. 3 cm breite und etwa 20 cm lange Streifen schneiden (siehe Bild). Die Streifen werden dann durch die gegenüberliegenden Löcher in der Matte gezogen, die Enden etwa gleich lang ausgerichtet und dann fest verknotet.
Wer ganz kreativ ist, kann durch den Stoff auch Muster oder Bilder entstehen lassen.
Am Ende wird der Teppich mit Leckerlies oder gewöhnlichem Trockenfutter gespickt und dem Beagle zum Fraß vorgeworfen ;-)
 
 
Ich wünsche euch viel Spaß beim Schnüffeln.
Habt ihr vielleicht auch eine Bastelidee für ein tolles Spiel, die ich meinen Menschen einmal vorstellen sollte? Dann immer her damit, ich freu mich drauf.
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 Kolumne Februar 2017
… hilf denen, die sich selbst nicht helfen können!
 
Mit solch philosophischen Worten möchte ich diesmal beginnen. Denn Erste Hilfe kann nicht nur bei unseren Menschen über Leben und Tod entscheiden, sondern ist auch für uns Vierbeiner von großer Bedeutung.

Auch wenn ich es nur ungern zugebe und oft der Meinung bin, gut ohne mein Frauchen & Herrchen klar zu kommen, so musste ich mich kürzlich eines Besseren belehren lassen. Beim Spiel mit meinen Freunden habe ich mir die Wolfskralle abgerissen und das hat sehr stark geblutet. Im ersten Moment war es auch gar nicht so schlimm und ich konnte weiter Herumtollen, aber die Blutung lies nicht nach. Zu Hause hat mein Herrchen den Erste-Hilfe-Kasten für Hunde rausgeholt und mich verarztet. Er hat die Wunde mit Wasserstoffperoxid desinfiziert, damit sich durch den Dreck draußen nichts entzünden kann und dann mit einem blutstillenden Stift den abgebrochenen Nagel bearbeitet. Das hat natürlich ganz schön gebrannt, aber ich war sehr tapfer. Zur Belohnung gab es dann ein leckeres Hasenohr… Am nächsten Tag war dann schon wieder alles vergessen.

Sicher ist so ein abgebrochener Nagel kein richtiger Notfall, aber somit konnten meine Menschen die Wunde fachmännisch versorgen und sie ist schnell verheilt. So ein Erste-Hilfe-Kasten ist schon sinnvoll. Vor allem für unterwegs oder im Urlaub kann man kleine Verletzungen (Kratzer, Schnitte, Insektenstiche etc.) selbst versorgen. Also mich beruhigt das auf jeden Fall. 
Durch den Vorfall haben sich meine Menschen auch allgemein mit dem Thema Erste Hilfe auseinandergesetzt und festgestellt, dass sogar ein entsprechender Kurs für sie sehr sinnvoll wäre. Im Falle von Bissverletzungen, Vergiftungen, Hitzschlag oder Ähnlichem wäre es gut zu wissen, wie man uns Vierbeinern bis zum Tierarzt helfen kann.
 
Vielleicht könnte man so einen Kurs mal für unsere Landesgruppe organisieren. Ich bin mir sicher, das interessiert auch euch!?
Da bleib ich mal dran!
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 Emma Silvester
… so sagt man es doch, oder?!
 
Ich möchte allen Freunden der bunten Hunde und allen denen, die es noch werden möchten, ein gesundes neues Jahr wünschen. Selbstverständlich werde ich euch auch 2017 mit spannenden Geschichten aus meinem Beagleleben auf dem Laufenden halten und hin und wieder ein paar Tipps & Tricks für ein harmonisches Miteinander mit euren Menschen verraten. ;-)

Doch wie seid ihr eigentlich in das neue Jahr gerutscht? Ich hoffe doch entspannt auf eurer Lieblingsdecke und ohne jede Angst und Stress! Frauchen & Herrchen gehen den Silvesterabend mittlerweile ganz ruhig an, da sie wissen, dass mir sind die Knaller und Raketen völlig egal sind. Ich kann mich noch ganz gut an mein erstes Silvester erinnern, als diese Geräusche noch total neu für mich waren. Meine Menschen und ich haben zu Hause gefeiert und mein Herrchen hatte schon eine große Dose Leckerlies bereit gestellt. Bei den ersten lauten „Schüssen“ bin ich natürlich total erschrocken und hatte Angst. Ich wurde dann sofort mit Leckerlies gefüttert, sodass ich mich auch gar nicht mehr auf den Krach konzentrieren konnte. Als waschechter Beagle haben mich dann natürlich nur noch die Knabbereien interessiert und in der Nähe meiner Menschen fühle ich mich ja sowieso immer sicher. Seither sind Feuerwerke kein Problem für mich, denn ich weiß, dann gibt es immer etwas leckeres zu Naschen. Mein Frauchen amüsiert sich sehr darüber, da ich diese „Belohnung“ schon regelrecht einfordere und bei jedem Knall (auch außerhalb von Silvester) den direkten Blickkontakt suche... Dabei wollten sie es doch so, oder etwa nicht?!

Auf jeden Fall freue ich mich schon jetzt auf die anderen Fellnasen der Landesgruppe und die gemeinsamen Wanderungen.
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 Emma Advent 2016
… dann vier und schon steht das Christkind vor der Tür.
 
Ja, die besinnliche Weihnachtszeit hat uns wieder eingeholt und abgesehen von der eisigen Kälte, die da draußen herrscht, ist das doch die schönste Zeit im Jahr. Überall duftet es nach leckeren Keksen, es werden Geschenke besorgt, die Hütten festlich geschmückt und das Wichtigste, jeden Tag gibt es eine andere Leckerei aus dem Adventskalender.

Auch in diesem Jahr haben meine Menschen an mich gedacht und einen Kalender sogar selbst gebastelt und befüllt. Natürlich würde ich am liebsten gleich alle Türchen auf einmal aufmachen, aber Frauchen & Herrchen passen gut auf, damit ich nicht ran komme. Ob getrocknetes Fleisch oder Fisch sowie unsere selbst gebackenen Hundekekse, da sind nur die besten Leckereien versteckt.

Damit auch ihr in den Genuss meiner Weihnachtskekse kommt, habe ich euch das Rezept einmal aufgeschrieben. Viel Spaß beim Nachbacken und Vernaschen!

Buttermilch-Snackies

Zutaten:
250 g Geflügelleber
1 EL Sonnenblumenöl
100 ml Buttermilch
300 g Dinkelvollkornmehl

Die Leber fein im Mixer zerkleinern, dann mit dem Öl und der Buttermilch verrühren. Das Dinkelmehl zufügen und alles zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten (gegebenenfalls noch weiteres Mehl hinzufügen). Teig danach abgedeckt für 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Anschließend den Teig etwa 1 cm dick ausrollen und entweder mit Förmchen ausstechen oder in kleine Quadrate schneiden. Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und bei 180° (Umluft) für ca. 30 Minuten backen. Den Backofen anschließend ausschalten und die Kekse im Ofen nachtrocknen lassen. In einer Keksdose (NICHT luftdicht) aufbewahren.

Ich wünsche euch eine wohlschmeckende Weihnachtszeit, viele Kuschelstunden mit euren Menschen und einen ruhigen Rutsch in das neue Jahr.
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 Emma im Urlaub
… und ehe man sich versieht, ist das Jahr schon wieder vorbei!
 
Entschuldigt, dass ich eine Weile keinen Laut von mir gegeben habe, aber irgendwie komme ich der Zeit nicht hinterher – denn eigentlich war doch gerade noch Sommer, es gab Eis am Knochen, ich spielte mit meiner kleinen Schwester auf der Wiese und der traumhafte Urlaub mit meinen Menschen ist noch gar nicht so lange her.

Aber genau über diesen Urlaub bzw. allgemein über "Urlaub mit uns Fellnasen" möchte ich  euch gern berichten. Ich habe mit Frauchen & Herrchen ja schon einige Urlaubsziele erkundet: von der Ostsee, über den Harz oder das schöne Thüringen. In diesem Jahr allerdings sind wir einem Tipp von meinen Beaglefreundinnen, Elfie & Frieda, gefolgt: es ging bis an die österreichische Grenze, nach Schönau am Königssee. In diesem malerischen Städtchen haben wir uns eine Ferienwohnung gemietet, in der sich vor allem wir Vierbeiner einfach wohlfühlen müssen. Es gab Leckerlies zur Begrüßung, jede Menge Streicheleinheiten von anderen Gästen und natürlich viele neue Bekanntschaften. Aber nicht nur unsere Unterkunft war mehr als hundefreundlich, auch auf allen Unternehmungen, ob Bootsfahrt, Zoobesuch und überhaupt auf den vielen tollen Wanderwegen – überall sind wir herzlich willkommen. Meine Menschen fanden vor allem die zahlreichen Kotbeutelspender, die an jeder Ecke zu finden waren, top. Wir wären gern viel länger geblieben und hätten noch mehr tolle Schnüffel- und Wanderstrecken erkundet, aber leider geht auch jeder noch so schöne Urlaub einmal vorbei.

Jetzt habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, den Urlaub für das nächste Jahr zu planen und suche natürlich wieder hundeliebende Gastgeber. Ob Ferienwohnung, Hotel oder Pension, in einer Region, wo für Hund und Mensch gleichermaßen jede Menge geboten ist. Vielleicht könnt ihr mir da ja ein wenig helfen und ein paar Tipps geben? Lasst mich wissen, wo ihr die letzten Ferien verbracht habt und ob es überhaupt empfehlenswert ist. Ich freu mich drauf!
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… diese Rolle ist mir wie auf das Fell geschrieben!
 
Wie ihr ja wisst, hat unsere Meute im letzten Dezember Zuwachs bekommen und mittlerweile habe auch ich mich damit arrangiert. Nicht das ich meine kleine Schwester nicht von Anfang an in unser Rudel aufgenommen hätte, aber jetzt endlich lassen mich Frauchen und Herrchen auch mit ihr „spielen“. Das bedeutet für mich, sie von Kopf bis Fuß zu beschnuppern, ihr Fell zu pflegen und meine Spielsachen mit ihr zu teilen.
Natürlich sind meine Menschen immer mit dabei und müssen mich auch noch ab und an zurecht weisen – ich sei zu stürmisch, sagen sie – aber ich hab die Kleine doch auch so lieb!

Vor allem wenn wir draußen unterwegs sind, lasse ich sie nicht aus den Augen. Vergangenes Wochenende ist mein Frauchen mit dem Kinderwagen ohne mich weg gegangen. Das fand ich überhaupt nicht toll und habe den beiden noch hinterher gerufen, aber leider durfte ich nicht mit. Gott sei Dank kommt das nur selten vor.
Am schönsten ist es, wenn die Krabbeldecke ausgebreitet wird, dann darf ich auch mit drauf und lass mich von meiner kleinen Schwester kraulen. Manchmal kneift sie mich  dabei auch in die Ohren, aber das tut nicht wirklich weh. Ich möchte ihr dann auch gerne etwas beibringen und sie beim Krabbeln unterstützen. Wenn sie auf dem Bauch liegt gebe ich ihr einen Stups an den Po, damit sie vorwärts kommt, aber das kann sie irgendwie noch nicht. Worüber ich mich auch wundere ist, dass sie scheinbar nicht versteht, was es bedeutet, wenn ich mich neben sie auf den Rücken lege. Ich kann mich dann hin und her winden, aber sie macht einfach nichts. Frauchen und Herrchen dagegen wissen sofort, dass ich dann am Bauch gekrault werden möchte... naja, das muss ich mit ihr wohl noch üben. Erst dachte ich, sie mag mich nicht, aber mittlerweile streckt sie sogar immer die Arme nach mir aus wenn ich in ihre Nähe komme – das ist so toll.

Überhaupt erleben wir fast jeden Tag etwas Neues zusammen und bald geht es auch in unseren ersten gemeinsamen Urlaub – ich werde euch dann davon berichten.
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Emma Kolumne Juli 2016Emmas Geschirre Juli 2016
… meine Garderobe hat da einiges zu bieten
 
Ich hatte euch ja beim letzten Mal erzählt, dass ich anlässlich der Hochzeit meiner Menschen ein neues Halsband mit Glitzersteinen bekommen habe. Dieses fügt sich hervorragend in meine Sammlung ein und schmeichelt meiner Figur. Nicht das ich nur Halsbänder besitze, im Gegenteil, ich bin eher der Geschirrträger und habe einige in verschiedenen Farben und Ausführungen. Je nach Anlass wird entschieden, welches ich tragen darf. Selbstverständlich habe ich auch ein Lieblingsstück, für das ich immer wieder Komplimente bekomme, wenn ich es trage...

Aussehen ist jedoch bei einem Geschirr oder Halsband nicht alles: Vor allem bequem und funktional muss es sein. Auch deshalb bevorzuge ich ein Geschirr, denn wenn ich an der Leine laufen muss, ist mir das deutlich angenehmer. So ab und an bekomme ich ja doch mal was in die Nase und ziehe kräftig in die andere Laufrichtung. In dem Fall wird der Druck des Geschirrs auf Schultern und Brust verteilt und nicht nur auf meinen Hals, wo es einem die Luft abschnüren kann. Vor allem die Fellnasen, die nicht so geduldig an der Leine laufen können wie ich (*hihi*) und dann noch ein Halsband tragen, wissen sicher wovon ich rede. Dauerhaft lassen sich dann gesundheitliche Schäden mit Sicherheit nicht vermeiden. Mein Freund Mexx ist so ein Kandidat – er kann einfach nicht ordentlich an der kurzen Leine laufen. Manchmal versucht er sich sogar aus dem Halsband raus zu winden, wenn es nicht nach seinem Kopf geht – das muss doch weh tun, oder?! Frauchen & Herrchen haben sich mit seinen Menschen schon mal darüber unterhalten, aber angeblich "mag" Mexx kein Geschirr... Ich sag da mal jetzt nichts dazu, denn man kann sich doch sicherlich an alles gewöhnen, man muss es nur wollen.

Auf jeden Fall ist die Debatte um Geschirr oder Halsband immer aktuell und am Ende gibt es auch keinen 100%igen Gewinner. Wichtig ist nur, dass beides auf den jeweiligen Hund richtig angepasst ist und aus robustem und anschmiegsamem Material besteht. Je nach Rasse, Charakter und Situation kann dann gemeinsam entschieden werden, was der Hund von Welt tragen darf.

Sagt doch mal, wie ihr so auf die Straße geht und schickt doch mal ein Foto ;)
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